Denkanstöße

Fat Cat Day

am
6. Januar 2018

Am 5. Januar 2018 war Fat Cat Day in Deutschland. Dabei ging es nicht um besonders fette Katzen, sondern um die fetten Managergehälter in Großkonzernen. Die Idee dieses Tages stammt aus Großbritannien von der unabhängigen Denkfabrik High Pay Centre. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht die ungleiche Einkommensspreizung zu reduzieren. Dazu überwachen sie die Top-Managementgehälter und veröffentlichen diese. Die Aufmerksamkeit soll ein Bewusstsein für die ungleiche Einkommensspreizung schaffen und zu Anpassungen führen.

 

Was besagt der Fat Cat Day denn nun genau?

Der Fat Cat Day macht jährlich auf die extreme Gehaltsspreizung aufmerksam und drückt aus, nach wie vielen Tagen die Top-Manager bereits den durchschnittlichen Jahreslohn einer/eines Arbeitnehmerin/Arbeitnehmers in Großbritannien verdient haben. In Großbritannien fand der Fat Cat Day bereits am 4. Januar 2018 statt. Mit 28.758 Pfund verdiente ein Topmanager an drei Arbeitstagen so viel wie ein Vollzeitangestellter in einem Jahr.

In Deutschland ist die Lohnspreizung traditionell nicht ganz so extrem, deswegen ist für die deutschen Topmanager „erst“ am 5. Januar 2018 der Fat Cat Day gewesen. Laut Berechnungen der WELT verdienten sie nach 3,5 Tagen 33.396 Euro, was dem durchschnittlichen Brutto-Jahresarbeitslohn von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland entspricht.

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