Pflanzen - Nahrung für die Seele
Auf nach Balkonien Ernährung

Pflanzen – Nahrung für die Seele

am
3. November 2017

Mindestens genauso wichtig wie das leibliche Wohl ist das seelische Wohl. Alles was wir sehen, schmecken, riechen oder fühlen beeinflusst uns. Ob wir wollen oder nicht, wir alle werden zu jedem Zeitpunkt beeinflusst. Denn jede Interaktion, sei es mit Menschen, Tieren, der Natur oder auch sich selbst (zum Beispiel, wenn man nachdenkt) setzt unzählige Prozesse im menschlichen Körper frei, die wir nicht verhindern können. Wir sind permanent am Evaluieren, am Vergleichen, am Abschätzen, am Bewerten, am Überlegen und so weiter. So funktioniert der Mensch und wahrscheinlich haben wir es auch genau dieser Fähigkeit zu verdanken, dass wir es in der Evolution ein bisschen weiter als die Eintagsfliege geschafft haben.

Bis auf einige wenige Menschen, die es durch jahrelange Meditation geschafft haben, losgelöst von jeglichen Gedanken ausschließlich im Moment zu existieren, müssen wir es einfach akzeptieren, dass wir in jeder Sekunde unseres Daseins beeinflusst werden. Die gute Nachricht: Wenn man diesen Fakt für sich selbst akzeptiert hat, ist es gar nicht weiter tragisch permanent beeinflusst (und somit auch irgendwie „gesteuert“) zu werden. Denn das tolle ist, dass wir ein starkes Mitspracherecht haben, wer oder was uns wie stark beeinflussen soll oder darf. Positiv denkende Menschen, beeinflussen dich positiv, genauso wie tolle Reisen, gutes Essen, ein gesunder Körper, spannende Erlebnisse usw. Das Ganze geht natürlich auch genau in die entgegengesetzte Richtung. Dazu möchte ich aber gar nicht mehr sagen, da ich dich ja positiv beeinflussen möchte.

Genau wie du das Essen zum Leben brauchst, braucht deine Seele positive Einflüsse, um zu wachsen damit es ihr (und damit dir) gut geht. Für mich ganz persönlich ist mein Balkon solch ein positiver Einfluss und ich möchte dich an ihm teilhaben lassen. Vielleicht schwappt der Funke ja über und auch du wirst zukünftig zum Pflanzenliebhaber (wenn du es bisher noch nicht bist).

Wie der Balkon vor dem Bepflanzen aussah, seht ihr hier:

 

 

 

 

 

 

 

Genau wie bei den Lebensmitteln, blieb ich auch bei den Pflanzen meinem Motto „Keep it simple“ treu. Ich habe mich also aufs Grundlegende konzentriert. Eigentlich habe ich nur danach geschaut, welche Pflanzen mir gefallen und farblich einigermaßen zueinander passen. Außerdem habe ich darauf geachtet, Pflanzen zu kaufen, die viel Sonne vertragen. Denn im Sommer stehen die Blumen bei mir teilweise 8-9 Stunden in der prallen Sonne, was für viele Pflanzen einfach zu viel ist. Schließlich will ich blühende Landschaften und keine Wüstenlandschaft.

In alle Kübel und Balkonkästen habe ich einige Zentimeter Blähton, als Drainageschicht geschüttet. Darüber kam ein Trennvlies, damit die Erde nicht „rausgewaschen“ wird und gleichzeitig mehr Wasser gespeichert wird. Als Blumenerde habe ich werthaltige Erde aus dem Biomarkt geholt. Ich bin da einfach der Ansicht, dass wenn die Pflanzen schon ein sehr begrenztes Erdreich als Eigenheim bekommen (da ich nun mal keinen Garten habe), sollten sie wenigstens in einer guten, nährstoffreichen Erde gepflanzt werden.

Mein Balkon zeigt Richtung Südwest. So gegen 12.00 Uhr mittags hat die Sonne schon die ersten Pflanzen erreicht und erobert sich anschließend recht zügig den kompletten Balkon. Wenn ich abends um 19.00 Uhr den Feierabend genieße, kann ich dies noch in der prallen Sonne tun. Die letzten Sonnenstrahlen bekommt man ab, wenn man es sich auf der Holzbank gemütlich macht. Da scheint einem die Sonne auch um 21.00 Uhr im Hochsommer noch ins Gesicht.

Unsere Kräuter habe ich auf die Außenseite des Balkons gehängt, da sonst der Tisch ein wenig zugestellt gewesen wäre. Ich finde das ziemlich praktisch, weil wir so unsere „Anbaufläche“ theoretisch um einiges erhöhen können. Vielleicht baue ich im nächsten Jahr noch mehr Kräuter oder Gemüsesorten auf diese Art an. Wer weiß.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachfolgend noch ein Paar Nahaufnahmen, um euch zu zeigen, wie wunderschön die Pflanzen tatsächlich sind, wenn man sich mal ganz bewusst die Zeit nimmt und sie sich anschaut. Und jetzt stellt euch vor, dass ihr euch nach der Arbeit, nach dem Lernen, nach dem Sport oder auch einfach mal einfach so am Wochenende auf die Liege legt oder die Sitzbank setzt und mit einem Kaltgetränk eurer Wahl folgendes seht:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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